Bye Bye München! / Tag 1

Nach den ersten Metern und dann nach den ersten Kilometern die wir am Montag durch München, am Zoo vorbei und dann Richtung Grünwald düsten war ich unglaublich erleichtert! Nicht nur dass es endlich losgegangen war, sondern, dass der Anhänger tatsächlich der Last stand hielt und nicht auseinander zu brechen schien. Grade so passte alles rein und ohne zu übertreiben, glaube ich, dass ich mindestens 60kg hinter mir her ziehe, wenn nicht mehr. Die Form der blauen Kiste kam mir von Anfang an schon vor wie ein Sarg und ich hoffe nicht, dass das sich bewahrheiten wird. Bei jeder kleinsten Steigung wird mein Schwung auf Kriechgeschwindigkeit reduziert, zum Teil schaffe ich gerade noch 6kmh wenn ich im niedrigsten Gang strampele, Gehen wäre also schneller… Bergab ist es genau so angenehm, ab ca. 20kmh fängt der Anhänger hinter mir an zu schieben und gefährlich zu eiern, so dass ich jedes bisschen Downhill voll in die Bremsen steigen muss. Da ist dann also auch nix mit Schwung mitnehmen wenn es wieder bergauf geht! Wie ich erwartet hatte, das Biken wird verdammt hart für mich. Luca ist mir natürlich immer ein ganzes Stück voraus und wartet ab und zu geduldig auf mich und feuert mich an und für ihn ist das Tempo eher ein Zuckerschlecken. Wir haben immer wieder Pausen eingelegt, vor allem damit mein Herzschlag wieder auf Normalniveau runter kommt, aber wegen dem späten Start war galeonen fast dunkel, als wir beim Campingplatz in Einöd ankamen. Schnell das Zelt aufgebaut, warm geduscht und dann gegessen und dann sind wir um 22 Uhr eingeschlafen. 45km geradelt und ein ganzes Stück unserem Ziel näher, das hat sich gut angefühlt!

 

 

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